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Ist das noch Unternehmensberatung? Ownership

Nach unserem letzten Impulsvortrag wurde uns eine spannende, weil zunächst irritierende Frage gestellt: Ist das, was ihr macht, noch Unternehmensberatung?
Aus dieser Anregung ist unsere neue Themenreihe entstanden.
Dieses Mal: Thema Ownership
Warum beschäftigt sich NORWIN mit dem Thema Eigentümerschaft von Mitarbeiter*innen?

 

Was ist Ownership?

Eigentümerschaft: Wenn du dich mit einem Vorhaben identifizierst und Verantwortung für etwas übernimmst, machst du es zu deinem Projekt. Ein gemeinsamer Fokus in einem Team erhöht die Produktivität. Wenn du eigene Ideen umsetzen darfst, deinen Arbeitsprozess nach deinen Bedürfnissen gestalten kannst und die Kommunikation mit deinen Kolleg*innen auf Augenhöhe stattfindet, schöpfst du dein volles Potenzial aus.

„Ein talentiertes Team, das gut eingespielt ist, ist keine Ressource, an die ein Preisschild gehängt werden kann.“

Mitarbeiter*innen wollen gemeinsam an etwas arbeiten, nicht für jemanden arbeiten. Mitarbeiter*innen wollen am Unternehmenserfolg beteiligt sein, nicht für den Erfolg anderer verwendet werden. Wer für Mitarbeiter*innen also den Begriff der Ressource verwendet, hat wenig verstanden. Mitarbeiterbindung durch Identifikation braucht Zeit. Sie muss langfristig gestaltet werden.

 

Wie zeigt sich Ownership?

Wir beraten einen Kunden, der seine Strategie bislang immer ohne sein Team entwickelt hat. Entscheidungen zur Unternehmensentwicklung lagen immer ausschließlich in der Hand der obersten Managementebene. Was resultiert daraus? Die angesetzten Ziele sind besonders attraktiv für die Geschäftsführung. Weitreichende Entscheidungen sind für die Basis selten nachvollziehbar.

Nur wenige Mitarbeiter*innen wissen, was diese übergeordnete Strategie mit ihrem täglichen Arbeiten zu tun hat. Die Konsequenz: Sie identifizieren sich nicht mit dem Ziel. Sie arbeiten meist solide im Tagesgeschäft und konzentrieren sich auf ihre Kerntätigkeit. Aber die strategische Ausrichtung ist nicht ihre Richtung. Neue Projekte werden abgelehnt. Deadlines gerissen. Umstrukturierungen abgewiesen. Die Stimmung leidet, die Produktivität sinkt. Es besteht keine Einheit hinsichtlich der Weiterentwicklung des Unternehmens. Die Fronten sind verhärtet.

 

Was macht NORWIN?

Wir erarbeiten die Strategie partizipativ mit allen Beteiligten. Das bedeutet, dass wir mit den Teams gemeinsam attraktive Ziele definieren. Attraktiv heißt, dass diese Ziele für die Umsetzenden von Bedeutung sein müssen UND auf das Unternehmensziel einzahlen. Unsere größten Stärken in diesem Kontext: Die richtigen Fragen stellen und moderieren.

Außerdem befähigen wir Mitarbeiter*innen im Projektmanagement. Wie kommen wir von einem Ziel zur Umsetzung? Wir trainieren, wie die Teams im Tagesgeschäft Ressourcen planen, Stakeholder managen und ihre Kompetenzen weiterentwickeln. Wir involvieren jeden Einzelnen und nutzen die unterschiedlichen Perspektiven für eine Strategie, die zukunftsfähig ist.

Nicht zuletzt arbeiten wir an der Kommunikation der verschiedenen Abteilungen, Geschäftsbereiche und Verantwortungsebenen. Wir fördern den Austausch zu Themen wie Weiterbildung, Budgetplanung und Feedbackgesprächen.

 

Was hat das Unternehmen davon?

x stärkere Mitarbeiterbindung
x offenere Fehlerkultur, die zur Verbesserung führt
x klar definierte, umsetzbare Ziele

Ownership und Produktivität sind eng miteiander verknüpft. Das Ziel sollte es sein, die Mitarbeiter*innen zur Mitgestaltung zu animieren. Stetige Verbesserung von Prozessen, Produkten und Kundenfokus führen dazu, dass das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich wird. Wer sich selbst intensiv reflektiert, findet Verbesserungspotenzial auf allen Ebenen. Zu unserer Arbeit gehört deshalb immer ein prüfender Blick auf die Unternehmenskultur.

 

 

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